Siti archeologici

Archäologische Ausgrabungen 

Segesta, Selinunte und Mozia …

Parco Archeologico di Segesta

Segesta wurde von den Elymern um den Monte Barbaro herum angelegt und wurde in kurzer Zeit, zusammen mit Erice und Entella zum wohlhabendsten Handelszentrum dieser Volksgruppe, die sich mit den Sikanern Westsiziliens mischte. Segesta, bekannt wegen der Schönheit des Ortes und beherrscht von dem unterhalb der Stadt errichteten dorischen Tempel aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert, umfasst heute auch ein ausgedehntes archäologisches Gebiet, aus dem Fundstücke aus der Antike und dem Mittelalter stammen. Besonders eindrucksvoll ist das griechische Theater, während vor den Stadtmauern kürzlich der Mango genannte Tempelbezirk ausgegraben wurde, der ebenfalls von starken Mauern umschlossen war und wo sich zahlreiche Sakralgebäude befunden haben müssen, die möglicherweise mit dem Kult um die „Venus von Erice“ (Astarte) im Zusammenhang standen. Nicht weniger bedeutsam für Historiker sind die erst kürzlich dem Publikum zugänglich gemachten archäologischen Gebiete am Monte Jato und bei Contessa Entellina (beide Provinz Palermo), anhand derer sich die Beziehungen der Elymer sowohl zu der griechischen als auch der punischen Kultur nachweisen lassen.

Parco Archeologico di Selinunte

Selinunte ist eine der größten und beeindruckendsten archäologischen Stätten des Mittelmeerraums. Es wurde 700 vor Christus von dorischen Griechen gegründet und circa 400 vor Christus von Karthago  zerstört und wieder aufgebaut, um dann 250 v. Chr. nach der Zerstörung durch die Römer in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Der archäologische Park ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt: die Akropolis auf dem Gipfel des Hügels am Meer und die beiden antiken Häfen. Die Stadt umfasst vier antike Tempel sowie die Haupt- und Nebenstraßen, gemäß der typischen Bauweise der griechischen Städte. Im Hintergrund der restaurierte Hera-Tempel, im Vordergrund der um 520 v. Chr. begonnene und unvollendete Tempel G, der mit einer Grundfläche von 50 mal 110 Meter einer der größten griechischen Tempel ist. Im Schutt dieses Tempels fand man einen 70 t schweren Giebel. Es wird vermutet, dass er zu Ehren des Apollons, dem Schutzgott der Stadt, errichtet wurde.

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