Beauté de la nature

Der Südosten und 

seine Naturschönheiten

Der Südosten Siziliens ist nicht nur aufgrund der Barockstädte und der Sandstrände sehenswert, sondern ist eine Region mit viel intakter Natur, unbebauten Hügeln, wenig Industrie

und einigen aussergewöhlichen Naturschönheiten die nebenbei auch noch Kultur bieten. Eine äußerst seltene Mischung die einen einzigartigen Urlaub ermöglicht.

Riserva naturale orientata Pantalica, Valle dell’Anapo und Torrente Cava Grande

Die Nekropole von Pantalica ist eine der großen Nekropolen Siziliens und umfasst mehr als 5000 Kammergräber. 2005 erklärte die UNESCO die Nekropolis von Pantalica zusammen mit Syrakus zum Weltkulturerbe mit der Begründung, :”dass die Orte und Bauwerke, die das Ensemble Syrakus/Pantalica bilden, eine einzigartige Ansammlung bemerkenswerter Zeugnisse der Mittelmeerkulturen über die Jahrhunderte an derselben Stelle darstellt.” Bei den Funden handelt es sich um Grabbeigaben wie Keramiken, Waffen und Gegenstände aus dem Haushalt der Einwohner der Stadt. Sie sind im Archäologischen Museum von Syrakus ausgestellt.

Die Besichtigung ist von Ferla und von Sortino aus möglich. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Nekropole schwierig zu erreichen. Es fahren Busse von Syrakus zu den Eingangsorten.

Riserva naturale orientata Cavagrande del Cassibile

Die Schlucht Cava Grande del Cassibile ist eines der schönsten Naturerlebnisse auf Sizilien. Die gigantische Landschaft strahlt eine himmlische Ruhe aus. Zu finden ist der Canyon inmitten eines Naturreservats mit einer Fläche von 2696 ha. Das Landschaftsbild wird von üppiger Macchia und den herrlichen Naturschwimmbecken geprägt. Im Hochsommer sind die Naturschwimmbecken ist der Sprung ins kühle Wasser wunderbar erfrischend.Die Cava Grande liegt recht nahe bei Noto und ist einen Ausflug wert. Es sind circa 300 Höhenmeter zu überwinden, runterzukommen ist weniger anstrengend als wieder hoch. Es lohnt sich aber in jedem Fall.

In den letzten Jahren war der Haupteingang leider öfter gesperrt, wegen Regen, Bränden und der damit verbunden Rutschgefahr. Es gibt aber auch nicht offizielle Eingänge.  Mehr info www.kunstundreisen.de/reisen/sizilien/natur/cava-grande-cassibile/cava-grande-cassibile_01.html

Mone Iblei

Die Monti Iblei, auch Hybläische Berge genannt,  liegen im Südosten der Insel in den Provinzen Syrakus und Ragusa. Das Kalksteingebirge ist teilweise von Lavadecken überprägt und wird von tiefen Schluchten durchzogen. Höchste Erhebung ist der 986 m hohe Monte Lauro südwestlich des Ortes Buccheri. In den Monti Iblei entspringen die Flüsse Tellaro, Dirillo und Cassibile.

Der Name geht, wie Thukydides in seinem Peloponnesischen Krieg berichtet, auf Hyblon, einen König der Sikuler zurück, der das Gebiet an die griechischen Siedler abgab, die dort die Stadt Megara Hyblaea gründeten.

Sehenswert sind die Barockstadt Palazzolo Acreide mit den Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Akrai und die Nekropolis von Pantalica. Typische Bauten sind die Dammusi, die um natürliche Höhlen herum entstanden. Eine Spezialität der Monti Iblei ist der miele di carrubo, ein Honig, der aus den Blüten des Johannisbrotbaums hergestellt wird.

Riserva naturale Vendicari

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